Donnerstag, 23. August 2018

Infobrief August 2018

Unter diesem Link gibt es ein paar Infos aus unserer Arbeit:Infobrief
Danke für alle Unterstützung und Anteil nehmen.



Mittwoch, 15. August 2018

Abschied

Ein Jahr lang war Simeon unser Praktikant hier in Tauscha.
Ein Jahr lang hat er unermüdlich geputzt, Unkraut gejätet, gespült, eingekauft, Veranstaltungen vorbereitet und wieder geputzt. Mehrmals war er mit in Rumänien und Polen unterwegs, hat sich dort eingebracht und Besuche gemacht.
Ein Jahr lang hat er an unserer Jüschu teilgenommen, auf Rüstzeiten, im Kindertreff und an vielen anderen Stellen mitgearbeitet.

Ein Jahr lang hat er mit uns als Familie zusammen gelebt: bei Hausaufgaben geholfen, Spüler eingeräumt, Geschichten vorgelesen bekommen, Spaß gehabt und gelacht. Er ist uns Sohn und Bruder gewesen. Und er hat viele Aufgaben übernommen, ohne zu meckern ;-)
Ein Jahr lang hat er tiefe, persönliche Einblicke in unser Leben gehabt und vieles mehr.

Ein Jahr ist echt kurz, denn jetzt müssen wir uns schon wieder verabschieden. Simeon wird zurück nach Franken gehen und seine Ausbildung zum Tischler beginnen.
Wir werden dich echt vermissen.
Du bist ein gutes Vorbild für viele junge Leute und wir wünschen dir Gottes Segen und seine Leitung auf deinem Weg. Sei weiterhin ein Segen für die Menschen um dich herum.

Du bleibst uns ja erhalten ;-) zur Jüschu und als Mitarbeiter und als Freund. Unser Haus und Herz stehen dir immer offen.


Dienstag, 14. August 2018

Rückblick 1. Rumänieneinsatz 2018

Da ich schon etwa 1996 Johannes Steinmüller im Dresdner Musikerkreis erlebte und seitdem diese Arbeit unterstütze, wollte ich auch mal selbst sehn,"was die da so machen".

Als Neuner -team fuhren wir am 14.7. los ,um im christlichen Camp Hargita in den rumänischen Karpaten in der Küche und wo Hilfe nötig war mit anzupacken.
Nach einem schönen Abend und gutem Nachtschlaf im ungarischen Urlauberdorf Kiskunmajsa und einem erquicklichen Kaffee-Päußchen am nächsten Tag in Girbova bei Thomas und Rosina Depner ging es weiter bis zum Ziel Hargita.

Ich empfand von Anfang an unsre Truppe als"leichtgängig", mit einem ähnlichen Sinn für Humor, so dass wir in den dann bald arbeitsvollen Tagen neben allen tiefen und intensiven Kennenlern Gesprächen auch viel blödeln konnten und viel Spaß hatten.

Zu meiner Überraschung war das zu betreuende Kinder-Camp ein Musik-Probenlager ! Die Lehrkräfte luden mich gleich am 2. Tag ein,mit ihnen für die kurzen 16.00-16.30-"Kakao-Konzerte" zu proben.
In den Orchester-Sommerferien bin ich zwar gerne faul, aber da ich meine Geige mit hatte, gab es, außer dass meine Fingerhornhaut vom vielen von-Hand-Spülen aufgeweicht wäre, keine richtige Ausrede mehr..😊

Da es wunderbare Kammermusik-Arrangements von Lobpreis-Liedern waren und die Musiker sehr entspannt, war es auch ohne jegliche Sprach-Kenntnisse  einfach ,sich gut einzufügen.

Es gab:
- viele gute Begegnungen,
- effektives Arbeiten,weil alle mit anpackten und ihren Platz fanden,
- Erweiterung des Lieder-Repertoires duch unsre fetzige "kitchen-worship-gang"(=Küchen-Chor),
- zum Amusement der Küchenleute (fast) vergebliche Versuche von uns ,die ungarische Sprache zu erfassen
- und auch wenige schöne Pausen auf den herrlichen Bergwiesen der rumänischen Karpaten, wenn mal die Sonne schien

Mit herrlichem Honig und der leckeren Aprikosenmarmelade, (die wir mit vorbereitet hatten) und vielen Umarmungen und Segenswünschen beschenkt ,ging es dann wieder heim.
(Alke aus Chemnitz)