Mittwoch, 15. August 2018

Abschied

Ein Jahr lang war Simeon unser Praktikant hier in Tauscha.
Ein Jahr lang hat er unermüdlich geputzt, Unkraut gejätet, gespült, eingekauft, Veranstaltungen vorbereitet und wieder geputzt. Mehrmals war er mit in Rumänien und Polen unterwegs, hat sich dort eingebracht und Besuche gemacht.
Ein Jahr lang hat er an unserer Jüschu teilgenommen, auf Rüstzeiten, im Kindertreff und an vielen anderen Stellen mitgearbeitet.

Ein Jahr lang hat er mit uns als Familie zusammen gelebt: bei Hausaufgaben geholfen, Spüler eingeräumt, Geschichten vorgelesen bekommen, Spaß gehabt und gelacht. Er ist uns Sohn und Bruder gewesen. Und er hat viele Aufgaben übernommen, ohne zu meckern ;-)
Ein Jahr lang hat er tiefe, persönliche Einblicke in unser Leben gehabt und vieles mehr.

Ein Jahr ist echt kurz, denn jetzt müssen wir uns schon wieder verabschieden. Simeon wird zurück nach Franken gehen und seine Ausbildung zum Tischler beginnen.
Wir werden dich echt vermissen.
Du bist ein gutes Vorbild für viele junge Leute und wir wünschen dir Gottes Segen und seine Leitung auf deinem Weg. Sei weiterhin ein Segen für die Menschen um dich herum.

Du bleibst uns ja erhalten ;-) zur Jüschu und als Mitarbeiter und als Freund. Unser Haus und Herz stehen dir immer offen.


Dienstag, 14. August 2018

Rückblick 1. Rumänieneinsatz 2018

Da ich schon etwa 1996 Johannes Steinmüller im Dresdner Musikerkreis erlebte und seitdem diese Arbeit unterstütze, wollte ich auch mal selbst sehn,"was die da so machen".

Als Neuner -team fuhren wir am 14.7. los ,um im christlichen Camp Hargita in den rumänischen Karpaten in der Küche und wo Hilfe nötig war mit anzupacken.
Nach einem schönen Abend und gutem Nachtschlaf im ungarischen Urlauberdorf Kiskunmajsa und einem erquicklichen Kaffee-Päußchen am nächsten Tag in Girbova bei Thomas und Rosina Depner ging es weiter bis zum Ziel Hargita.

Ich empfand von Anfang an unsre Truppe als"leichtgängig", mit einem ähnlichen Sinn für Humor, so dass wir in den dann bald arbeitsvollen Tagen neben allen tiefen und intensiven Kennenlern Gesprächen auch viel blödeln konnten und viel Spaß hatten.

Zu meiner Überraschung war das zu betreuende Kinder-Camp ein Musik-Probenlager ! Die Lehrkräfte luden mich gleich am 2. Tag ein,mit ihnen für die kurzen 16.00-16.30-"Kakao-Konzerte" zu proben.
In den Orchester-Sommerferien bin ich zwar gerne faul, aber da ich meine Geige mit hatte, gab es, außer dass meine Fingerhornhaut vom vielen von-Hand-Spülen aufgeweicht wäre, keine richtige Ausrede mehr..😊

Da es wunderbare Kammermusik-Arrangements von Lobpreis-Liedern waren und die Musiker sehr entspannt, war es auch ohne jegliche Sprach-Kenntnisse  einfach ,sich gut einzufügen.

Es gab:
- viele gute Begegnungen,
- effektives Arbeiten,weil alle mit anpackten und ihren Platz fanden,
- Erweiterung des Lieder-Repertoires duch unsre fetzige "kitchen-worship-gang"(=Küchen-Chor),
- zum Amusement der Küchenleute (fast) vergebliche Versuche von uns ,die ungarische Sprache zu erfassen
- und auch wenige schöne Pausen auf den herrlichen Bergwiesen der rumänischen Karpaten, wenn mal die Sonne schien

Mit herrlichem Honig und der leckeren Aprikosenmarmelade, (die wir mit vorbereitet hatten) und vielen Umarmungen und Segenswünschen beschenkt ,ging es dann wieder heim.
(Alke aus Chemnitz)













Mittwoch, 11. Juli 2018

Aufwind Nr. 2- 2018

Mitten im Sommer brauchst du vielleicht eine kleine Lektüre für zwischendurch. Oder ein paar ermutigende Gedanken für den Feierabend?
Hier gibt es unseren neuen Aufwind

"Mit Geduld und Spucke"
DENKE AN DEN HERRN, DEINEN GOTT!


• Persönlich erlebt: Unser Büchlein
• In Brandenburg und anderswo. Gedanken über das Gedenken
• Die Unbeugsame. Gott wird persönlich: Marie Durand
• Vier Fragen, Teil 11: Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche
• Reise in die Vergangenheit. Besuchsreise nach Moldawien und Transnistrien 



Gern kannst du den Aufwind auch in Papierform kostenlos bestellen. Bitte melde dich bei uns.


Montag, 9. Juli 2018

Jugendwoche 2018- leider schon vorbei....

....aber im nächsten Jahr gibt´s wieder eine. 




"heldenhaft"- das war unser Thema. In dieser Woche haben wir uns verschiedene Helden aus der Bibel und ihr Leben angeschaut. Was konnten wir von denen lernen? Manche von denen sind gar nicht so krass heldenhaft gewesen, sondern sehr menschlich und normal.

Unser Mitarbeiter Daniel erzählt über Paulus:
"Nachdem Paulus ein Anhänger von Jesus wurde und sich in seinen Dienst gestellt hatte, wurde er zu einem Superhelden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er war dann nicht nur äußerlich ein muskelbepackter Bodybuilder, der seine Feinde mit dem kleinen Finger wegschnipsen konnte. Nein, auch in seinem Lebenswandel wurde Paulus auf einmal ein echter Held: Er war immer geduldig und freundlich, er war nie verbissen, er hat nie angegeben mit seinen Superkräften und seinen tollen Taten – ein echter Superheld eben. Er hatte außerdem immer ein rotes Superhelden-Cape um und ein großes doppeltes P auf seiner Brust – das stand für Power-Paulus.

Nein, also das ist natürlich Quatsch, das stimmt nicht. Also nicht nur das mit dem Superheldencape, sondern allgemein: Paulus ist kein Superheld geworden. Er blieb äußerlich und innerlich alles andere als heldenhaft.
Vieles gibt es, was wir von dem Helden Paulus für uns lernen können. Gott will dich gebrauchen, trotz allem, was scheinbar dagegen spricht. Weder deine Vergangenheit, noch deine Schwächen oder deine mangelnden Fähigkeiten, noch dein zweifelhafter Charakter sind für Gott ein Hindernis, dich zu einem Segen für andere werden zu lassen.
Das Beispiel vom Paulus zeigt: Eigentlich sind wir alle ganz schöne Nullen, ganz schöne Zeroes- aber Gott macht uns zu Heroes, so wie der Paulus einer war."

Natürlich hatten wir eine richtig tolle Zeit mit viel Sonne, Wasserschlachten, Freibad, Geländespiel, einigen Schrammen und so weiter.
Wir sind Gott unendlich dankbar für diese Zeit und beten, dass er weiter in dem Leben der Jugendlichen wirkt.
Anbei ein paar bildhafte Eindrücke:




























Freitag, 22. Juni 2018

3 Tage Polen

In den letzten drei Tagen waren wir in Warschau, Auschwitz und Krakau.

Erste Station: Olesin, ein kleiner Ort in der Nähe von Warschau. Dort besuchten wir Gustaw und Maria, die gerade ein Kindercamp mit jüdischen Kindern und Mitarbeitern aus Kiew durchführen. Nachts kam eine Reisegruppe aus Minsk, Weißrussland. Knapp 60 Kinder und Erwachsene aßen, übernachteten und fuhren früh weiter nach Deutschland. Mit knapp 100 Gästen platzt das Haus fast aus allen Nähten- es ist Leben in der Bude.
Wir haben Hilfsgüter mit. Lebensmittel, Süßigkeiten, Waschpulver und Kalender kommen genau im richtigen Moment. Wir danken allen Spendern und Betern.

Zweite Station: Wir haben einen Termin mit Mark und Cathy. Sie leben seit 2 Jahren in einem Haus direkt vor den Toren des Vernichtungslagers in Birkenau. Es ist in ihren Herzen, ein Gebetshaus zu gründen, in dem Tag und Nacht gebetet wird und somit Gottes Gegenwart und sein Segen an einen Ort der Vernichtung, des Todes und der Hölle kommt. Wir sehen eine Ausstellung, die sich "Quelle der Tränen" nennt. Ein Künstler hat Holocaust und Kreuzigungsgeschehen aufgearbeitet. Wir hatten eine ermutigende Zeit zusammen und sind gespannt, was wir in Zukunft gemeinsam tun können.

Letzte Station: Wir trafen Irek in Krakau. Mit ihm verbinden wir zahlreiche Reisen in die Ukraine, viele Kontakte im Osten und die Jarmula Band. Wir wollen eine Klezmer- Konzertreihe in Deutschland planen, um die Suppenküchen in der Ukraine zu unterstützen.








Mittwoch, 13. Juni 2018

Abschluß der Jüschu 2017/ 18

"Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe."- Joh. 15, 5

Unser letztes Jüschu- Wochenende hatte es in sich. Mündliche Prüfung, Lobpreisabend, Escape- Room, Input, dankbare Rückblicke .... jetzt ist es vorbei. Wir sind bewegt von den tollen Zeugnissen was Gott in diesem Jahr verändert hat, geheilt hat oder befreit hat.

Im September beginnen wir den nächsten Kurs- seid herzlich eingeladen.