Donnerstag, 1. Juni 2017

Einmal Warschau und zurück

Drei Tage waren wir unterwegs und haben Maria und Gustaw auf der Farm in Warschau besucht. Wir konnten viele Kartons mit Lebensmitteln, Süßigkeiten und anderen Hilfsgütern mitnehmen. Außerdem hatten wir aus einem Sportgeschäft ein paar Dutzend Fußbälle bekommen. Auch die konnten wir weitergeben. 
"Ihr kommt genau im rechten Augenblick"- mit diesen Worten begrüßten uns unsere Gastgeber. Zwei Tage später wird ein 14 tägiges Kindercamp mit 45 Kindern aus Weißrußland beginnen. Die Kinder kommen teilweise aus christlichem und teilweise jüdischem Hintergrund. So können alle Hilfsgüter ganz konkret gebraucht werden. Wir sind dankbar, dass wir sie auch mit Finanzen unterstützen können, denn für die Einreise der Kinder ist ein Visum nötig, das dieses Jahr 75 Euro pro Kind kostet. 
Zeitgleich treffen sich aber auch parallel ein 20 köpfiges Männerteam und etwa 70 Leiter, die Hauskirchen gründen wollen. Maria sagte mit einem Lächeln:"In Spitzenzeiten werden wir bis 150 Leute sein, und wir freuen uns auf diese Zeit."
Im Austausch mit ihnen wurde klar, dass sie im Speiseraum dringend neue Tische brauchen. Dieses Anliegen nehmen wir mit, bewegen es weiter vor Gott und wollen gern in den nächsten Monaten 8 neue Tische zu ihnen schicken.

Wir sind sehr beschenkt durch ihre Gastfreundschaft und ihre Liebe. Uns begeistert ihre Haltung, Gott und den Menschen zu dienen.