Sonntag, 17. März 2013

Unbeschreibliche Momente/ Aufwind 1-2013

 Hier ein paar Rückmeldungen von unserer Silvesterrüstzeit:

Wie jedes Mal, wenn ich hier zur Jüngerschaftsschule oder zur Rüstzeit nach Tauscha komme, war ich überwältigt von der Wertschätzung, mit der man mir begegnete. Einfach so angenommen werden, wie ich bin – mal weinend, mal lachend (z. B. beim gemeinsamen Spielen).
Das ist für mich nicht selbstverständlich und macht mich sehr dankbar. Es tut gut, die Maske, die ich im Alltag so oft trage, abzulegen und mich so zu zeigen, wie mir gerade ist.
Gott berührte mich in dieser Rüstzeitwoche sehr tief. In einer Lobpreiszeit hatte ich solch große Sehnsucht in mir, fühlte mich wie ein Waisenkind. Ich beobachtete, wie der Rüstzeitleiter seine kleine Tochter auf den Arm nahm und sie an sich drückte. Ich sah dieses schön Bild und dachte: „Wenn doch Matthias als Mensch sein Kind so lieb im Arm halten kann, dann kann das Gott mit mir erst recht.“ Ich musste sehr weinen und konnte dennoch nicht wieder wegschauen, weil es mich so berührte.
Beim Segnungsabend kamen viele meiner alten Verletzungen hoch. Ich nutzte die Station „Klagemauer“, um sie zu Gott zu bringen und ließ eine Mitarbeiterin für mich beten. Dadurch wurde ich in meinem Herzen getröstet. (Andrea Gäbel, Leipzig)

Also doch Tauscha...
Das war die Nachricht, zwei Wochen vor Beginn der Silvesterrüste in Bautzen. Aufgrund von zu wenigen Teilnehmern musste diese Rüste leider abgesagt werden. Jetzt stand ich vor der Entscheidung, ob ich nach Tauscha fahren oder zu Hause bleiben würde. Letztendlich gings am 27. los nach Tauscha.
Ich werde diese Woche nicht so schnell vergessen. Gott hat mir eine total tolle Rüste geschenkt, in der ich viele Erfahrungen mit ihm machen und ihn wirklich nah bei mir spüren konnte. Ein besonderes Erlebnis war für mich der tägliche Lobpreis und der Tagesabschluss, in dem man seinen ganzen Tag Revue passieren lassen konnte und einfach in der Gegenwart Gottes war. Ich habe viele neue, großartige Menschen kennengelernt, mit denen ich einen unvergesslichen Jahreswechsel erleben durfte. Ich wurde mit unzähligen witzigen, lauten, leisen, actionreichen und unbeschreiblichen Momenten gesegnet, die diese Rüstzeit besonders gemacht haben.
Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, dass Gott meine Wege nach Tauscha gelenkt hat. Es war einfach unvergesslich und dafür möchte ich auch den tollen Mitarbeitern danken,die sich viele Sachen einfallen lassen haben,die es zu einer außergewöhnlichen Zeit gemacht haben. (Sophia Schmiedgen, Sehma)

Viele weitere Rüstzeitberichte und anderes mehr: hier im neuen Aufwind!


Aus dem Inhalt:

• "Im Regen stehen" - Glaube als Entscheidung
• "Jesus macht Ärger" - Kann man sich an Jesus ärgern? Darf man das überhaupt?
• "Kloster-Küchenschlacht" - Ein alter Mönch und sein Geheimnis
• "Unbeschreibliche Momente" - Unsere Winterrüstzeiten 2012/13